Salman Rushdie – Ikone der Meinungsfreiheit
Am Freitag wurde Salman Rushdie auf einer Veranstaltung in der Chautauqua-Institution im Westen des Bundesstaates New York mit zehn Messerstichen niedergestochen. Er hatte gerade die Bühne betreten, um eine Rede zu halten. Nach dem Attentat wurde er in ein Krankenhaus gebracht und musste an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Nach einer Notoperation befindet er sich nun auf dem Weg der Besserung, sein Zustand ist jedoch weiterhin ernst.
Salman Rushdie ist der Autor des Romans „Die satanischen Verse“, der 1988 veröffentlicht wurde. Das Buch verärgerte Muslime wegen der Darstellung des Propheten Mohammed. Viele Muslime sahen darin Blasphemie. 1989 verkündete der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini eine Fatwa und ordnete die Ermordung von Rushdie an. 1998 erklärte die iranische Regierung jedoch, dass sie die Fatwa nicht mehr unterstütze.
Aber auch im Westen wurde Salman Rushdi