Sollte es in Berlins U-Bahnen eine erste Klasse geben?
28 April 2022
Heiko Kueverling / Shutterstock
| Jana: | Eine Studie des World Economic Forum empfiehlt die Einführung einer ersten Klasse in Berliner U-Bahnen. Das würde den Umsatz steigern und Personen aus höheren Einkommensschichten dazu ermutigen, das Berliner Nahverkehrsnetz öfter zu benutzen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Umsetzung dieses Plans auch die Straßen der Stadt um geschätzte 4 % entlasten würde. Laut diesem Vorschlag sollen 10 % der Wagen mit komfortablen Sitzen und WLAN ausgestattet werden und ungefähr dreieinhalbmal so viel kosten wie ein normales Ticket. |
| Michael: | Hahahahaha |
| Jana: | Mit dem erhöhten Umsatz könnte man das Streckennetz verbessern oder ausbauen und den Preis für ein normales Ticket senken, was wiederum die soziale Inklusivität steigern würde. Mit anderen Worten, mehr Leute könnten sich die Fahrpreise für die Berliner U-Bahn leisten. Warum lachst du denn so, Michael? |
| Michael: | Hahahahaha |
| Jana: | Michael! |
| Michael: | ‘Tschuldigung. Das haben sich doch mal wieder die Heinis aus so einer amerikanischen Consulting Firm ausgedacht. Hab’ ich recht? |
| Jana: | Also, Michael! |
| Michael: | Hab’ ich recht? |
| Jana: | Der Plan wurde von der Boston Consulting Group ausgearbeitet. |
| Michael: | Hahahahaha. Diese super versnobten MBAs, die im Consulting arbeiten, müssen sich eben auf die Schnelle etwas einfallen lassen, um ihre hohen Gehälter zu rechtfertigen. Da kommen sie dann immer mit diesen neuen Ideen raus, aber eben leider in Gebieten, von denen sie nicht die leiseste Ahnung haben. Die haben doch einen Vogel |