Aufenthalt im Weltraum verbessert die Motorik und verschlechtert das Sehvermögen
Eine am 4. September von der American Association for Advancement of Science veröffentlichte Studie zeigt, dass die im Weltall herrschende Mikrogravitation, erhöhte Strahlung und soziale Isolation einen Einfluss auf den menschlichen Körper hat. Zu den Folgen der Mikrogravitation gehören eine Umverteilung der Flüssigkeiten im Körper, ein Abbau von Muskeln und Knochenmasse sowie Empfindungsstörungen. Glücklicherweise ist der menschliche Körper in der Lage, sich an neue Umgebungen und Bedingungen anzupassen. Vor allem unser Gehirn ist sehr anpassungsfähig.
Die Forscher verwendeten eine Art Kernspintomographie, um von acht männlichen russischen Kosmonauten etwa sieben Monate nachdem diese von Langzeitaufenthalten zur Internationalen Raumstation zurückgekehrt waren, 3D-Aufnahmen zu erstellen. Die Aufnahmen zeigten eine Zunahme der Gewebemenge im Kleinhirn, dem Teil des Gehirns, der für Gleichgewicht, Körperkoordination und Körperhaltung zuständig ist. Die Scans zeigten aber auch, dass Menschen, die im Weltraum leben, Schwierigkeiten haben können, Dinge aus der Nähe zu sehen.
Die Wissenschaftler versuchen jetzt herauszufinden, ob diese Sehschwäche permanent ist. Eine vor kurzem an der Uni