Negatives Denken erhöht das Risiko von Altersdemenz
Eine neue, in der Fachzeitschrift Alzheimer’s & Dementia veröffentlichte Studie zeigt, dass wiederholt negatives Denken im Alter den Rückgang kognitiver Fähigkeiten und größere Ablagerungen von zwei gefährlichen Proteinen im Gehirn, die Alzheimer auslösen können, zur Folge haben kann.
Im Rahmen der Studie, an der mehr als 350 Menschen teilnahmen, die 55 Jahre oder älter waren, untersuchten Forscher über einen Zeitraum von zwei Jahren, wie negative Gedanken die psychische Gesundheit beeinträchtigen können. Bei etwa 30 % der Studienteilnehmer wurden Hirn-Scans mittels Positronen-Emissions-Tomographie (kurz PET-Scans) durchgeführt, um die Ablagerungen von Tau und Beta-Amyloid zu messen. Tau und Beta-Amyloid sind die beiden Proteine, die für Alzheimer verantwortlich sind. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz. Die Scans zeigten bei Menschen, die häufiger zu wiederholt negativem Denken neigen, über einen Zeitraum von vier Jahren vermehrte Tau- und Beta-Amyloid-Ablagerungen, mehr Gedächtnisschwund und größere kognitive Störungen als bei weniger pessimistischen Menschen.
Die Forscher denken, dass mentales Training wie Meditation helfen kann, positives Denken zu fördern und negative Ge