Wachsende Spannungen nach Ermordung von iranischem General durch die USA
Letzte Woche tötete das US-Militär Kassem Soleimani, einen der ranghöchsten Generäle im Iran. Er kam bei einem Drohnenangriff in der Nähe des Flughafens von Bagdad ums Leben. Präsident Trump hatte den Angriff befohlen. Er behauptet, Soleimani habe einen Angriff auf US-Ziele geplant. Soleimani war ein iranischer Generalmajor der Islamischen Revolutionsgarde.
Das Attentat hat die Spannungen im Iran, im Nahen Osten und anderswo verschärft. Der Iran hat angekündigt, die USA müssten mit einem „schweren Vergeltungsschlag“ rechnen. US-Bürger im Irak wurden aufgefordert, das Land sofort zu verlassen. Das Pentagon kündigte an, weitere 3.500 Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden.
Im Iran kam es zu großen Protestkundgebungen, auf denen Demonstranten amerikanische Flaggen verbrannten. Die Reaktionen im Nahen Osten waren gemischt. Einige Leute beschuldigten Soleimani, Unruhe gestiftet zu haben, andere wiederum lobten ihn für seine Taten. Die Reaktionen in den USA auf Soleimanis Ermordung sind entlang der Parteilinie zwischen Republikanern und Demokraten gespalten.