Studie: Frauen sind in wärmeren Büros produktiver
Neue Forschungsergebnisse liefern wissenschaftliche Belege dafür, dass der Thermostat bei der Arbeit aufgedreht werden sollte. Wie sich zeigte, arbeiten Frauen besser bei wärmeren Temperaturen. Die Verbesserung der Leistungen von Frauen bei wärmeren Raumtemperaturen wiegt die leichte Verschlechterung der Leistungen von Männern deutlich auf. Die Ergebnisse wurden am vergangenen Mittwoch in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht.
Forscher der University of Southern California und des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin testeten die mathematischen und verbalen Fähigkeiten von mehr als 500 Männern und Frauen. Die Tests wurden in Räumen mit einer Temperatur von 16 bis 32,5 Grad Celsius durchgeführt. Die Forscher stellten fest, dass sich Frauen mit jedem Temperaturanstieg um ein Grad Celsius bei der Lösung von Mathe-Aufgaben um 1,76 Prozent und bei verbalen Aufgaben um 1 Prozent verbesserten. In beiden Kategorien nahm die Leistung der Männer dagegen jeweils um rund 0,6 Prozent ab.
Die Forscher sagten, dass es selbst innerhalb des normalen Temperaturbereichs von etwa 16 bis 24 Grad signifikante Leistungsverbesserungen bei den schrittweisen Temperaturerhöhungen gab. Um