Google gibt Pläne für einen neuen Campus in Berlin auf
Am vergangenen Mittwoch gab Google den Plan des Unternehmens auf, im Berliner Stadtteil Kreuzberg ein Gründerzentrum für Start-up-Unternehmen einzurichten. Stattdessen wird das Gebäude gemeinnützigen sozialen Projekten und lokalen Interessengruppen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Seit Google vor zwei Jahren zum ersten Mal angekündigt hatte, diesen Campus errichten zu wollen, ist der Plan bei den Anwohnern Kreuzbergs auf starken Widerstand gestoßen. Kreuzberg gehört seit langem zu den erschwinglichsten Vierteln Berlins, hat jedoch in letzter Zeit den weltweit steilsten Anstieg von Immobilienpreisen erfahren, was zum Teil auf den Technologieboom der Stadt zurückzuführen ist. Neben der Aussicht auf weitere Mietpreiserhöhungen protestierten lokale Gruppen vor allem auch dagegen, dass Google keine Steuern zahlen wird sowie gegen die Datenerfassungspraktiken des Unternehmens.
Google machte keine Angaben dazu, ob die Proteste die Entscheidung beeinflusst hatten, die Pläne für ein Gründerzentrum aufzugeben. Während die Demonstranten überrascht und erfreut auf die Entscheidung reagierten, gingen die Meinungen innerhalb der Berliner Stadtverwaltung auseinander. Einige lobten Googles Entsche