Spanische Taxis blockieren wichtige Straßen aus Protest gegen Fahrdienst-Anbieter
Taxifahrer in Spanien brachten den Verkehr in Barcelona, Madrid und anderen Städten im Rahmen eines Streiks gegen konkurrierende Anbieter wie Uber und Cabify praktisch zum Erliegen. Der Streik begann am 25. Juli in Barcelona und breitete sich später auf ganz Spanien aus.
Der Protest begann, nachdem die spanischen Behörden eine Entscheidung des Bürgermeisters von Barcelona aufgehoben hatten, die Anzahl von Fahrdienst-Fahrzeugen (VTC, Tourismusfahrzeuge mit Fahrer) zu begrenzen. Das Urteil hätte die Zahl dieser Fahrzeuge in der Region um Barcelona von derzeit mehr als 1.000 auf 400 reduziert. Taxifahrer aus ganz Spanien protestierten gegen die Entscheidung der spanischen Behörden. Einige schlugen sogar die Fenster von Autos von Uber und Cabify ein und verletzten die Fahrer. Seitdem haben die streikenden Taxifahrer ihre Autos geparkt und kampieren sogar auf Hauptstraßen in Barcelona, Madrid und anderen Städten. Das hat den Verkehr in der touristischen Hochsaison Spaniens zum Stillstand gebracht.
Fahrdienste wie Uber sind in Spanien und anderen Ländern schon lange ein umstrittenes Thema. Ende 2014 verfügte ein spanisches Gericht, dass Uber den Betrieb im Land einzustellen habe, obwoh