Katastrophe in Puerto Rico nach Hurrikan Maria verschlimmert sich
Hurrikan Maria traf am vergangenen Mittwoch auf Puerto Rico und verursachte dort schwere Zerstörungen. Die gesamte Insel ist ohne Elektrizität und etwa 15.000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. Mindestens 16 Menschen kamen bei dem Hurrikan ums Leben. Es war der stärkste Sturm in Puerto Rico seit 1932.
Maria war nach Irma und Jose der dritte Hurrikan, der die Inseln in der Karibik innerhalb von drei Wochen traf. Nachdem Maria in Guadeloupe, auf den Jungferninseln und in Dominica, wo 27 Menschen ums Leben kamen, auf Land traf, verwüstete der Hurrikan die gesamte Insel von Puerto Rico mit sintflutartigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km pro Stunde. Am Dienstag erklärte die Bürgermeisterin der Hauptstadt San Juan, die Insel sei „in einer humanitären Krise“. Nahezu die Hälfte der 3,5 Millionen Einwohner der Insel seien ohne Trinkwasser und Krankenhäuser hätten keinen Diesel, um Rettungseinrichtungen zu betreiben.
Präsident Donald Trump will die Insel am nächsten Dienstag besuchen. Er gab an, dass er nicht früher hatte kommen können, ohne die Hilfsarbeiten zu stören. Unterdessen erreichen Lieferungen von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Hilfsgütern die