Etwas auf dem Kasten zu haben bedeutet besondere Fähigkeiten zu besitzen, talentiert in etwas zu sein, klug bzw. gebildet zu sein, etwas richtig gut zu können, etwas zu beherrschen, sich mit etwas auszukennen, vertraut mit etwas zu sein, in einem Fachgebiet besonders spitze zu sein. Manchmal wird auch auf Draht sein benutzt.
Die Redensart ist umgangssprachlich und zum Ursprung der Redensart wird vermutet, dass sie aus dem Mittelalter kommt. Nur, was für ein Kasten ist hier gemeint? Möglicherweise der Brustkasten und der Kopf (Hirnkasten), die als leere Hüllen gesehen wurden, die es zu füllen galt. War der Hirnkasten gefüllt, galt man als klug, wenn nicht, als dumm. Unser Kopf ist ja ein Gefäß, jedenfalls die äußere knöcherne Substanz. Das Drumherum hat sich schon viele scherzhafte Bezeichnungen gefallen lassen müssen, und ähnlich ist auch der Kasten in der Redewendung gemeint. Der Kopf wird als Aufbewahrungsort des Hirns und der Weisheit verstanden, und wer da etwas drin hat, der ist klug und gebildet. Das „auf“ ist wahrscheinlich witzig gemeint, schließlich hat man den Kopf auch „auf“ den Schultern. Oder diese Redewendung könnte sich daraus entwickelt haben, dass die Kinder früher keine Schulranzen wie heute, sondern Tornister aus Holz besaßen, wo sich hinten eine Tontafel befand. Die wurde in der Schule beschrieben und am Ende des Schultages „hatte man etwas auf dem Kasten“.
Die wortwörtliche Übersetzung ist “to have something on the box”. Auf Englisch würde man vielleicht ”to be the gifted/blessed one”, “to have skills” oder “to be talented” sagen.
I've heard from my brother that a new band is supposed to be performing. And apparently the guys are really talented!
André and Roger had already agreed on this fight a long time ago. They wanted to see who had the better skills in combat sports.
Die Redensart ist umgangssprachlich und zum Ursprung der Redensart wird vermutet, dass sie aus dem Mittelalter kommt. Nur, was für ein Kasten ist hier gemeint? Möglicherweise der Brustkasten und der Kopf (Hirnkasten), die als leere Hüllen gesehen wurden, die es zu füllen galt. War der Hirnkasten gefüllt, galt man als klug, wenn nicht, als dumm. Unser Kopf ist ja ein Gefäß, jedenfalls die äußere knöcherne Substanz. Das Drumherum hat sich schon viele scherzhafte Bezeichnungen gefallen lassen müssen, und ähnlich ist auch der Kasten in der Redewendung gemeint. Der Kopf wird als Aufbewahrungsort des Hirns und der Weisheit verstanden, und wer da etwas drin hat, der ist klug und gebildet. Das „auf“ ist wahrscheinlich witzig gemeint, schließlich hat man den Kopf auch „auf“ den Schultern. Oder diese Redewendung könnte sich daraus entwickelt haben, dass die Kinder früher keine Schulranzen wie heute, sondern Tornister aus Holz besaßen, wo sich hinten eine Tontafel befand. Die wurde in der Schule beschrieben und am Ende des Schultages „hatte man etwas auf dem Kasten“.
Die wortwörtliche Übersetzung ist “to have something on the box”. Auf Englisch würde man vielleicht ”to be the gifted/blessed one”, “to have skills” oder “to be talented” sagen.
Beispiel 1:
Ich habe von meinem Bruder gehört, dass eine neue Band auftreten soll. Und anscheinend haben die Jungs echt was auf dem Kasten!I've heard from my brother that a new band is supposed to be performing. And apparently the guys are really talented!
Beispiel 2:
André und Roger hatten sich schon seit längerem zu diesem Fight verabredet, um zu checken, wer kampfsporttechnisch mehr auf dem Kasten hat.André and Roger had already agreed on this fight a long time ago. They wanted to see who had the better skills in combat sports.