Den Faden verlieren bedeutet, dass man kurzzeitig verwirrt ist und vergessen hat, über was auch immer man in dem Moment sprach, dass man sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann, dass man den gedanklichen Zusammenhang nicht mehr weiterverfolgen kann, dass man auf Abwege gerät, dass man vom eigentlichen Thema abkommt.
Ein gleichbedeutendes Wort wäre abschweifen.
Man kann diese Redensart im normalen Sprachgebrauch in formellen und informellen Situationen verwenden. Am Ursprung dieser Redensart scheiden sich die Gemüter. Eine Vermutung ist, dass es etwas mit der griechischen Sagenwelt zu tun hat. Da gab es die Sage um die schöne Ariadne, Tochter des Königs von Minos und einen gewissen Theseus. Um Ariadne heiraten zu können, musste Theseus seinen Weg durch ein Labyrinth finden, um dort im Inneren dieses Labyrinthes den Minotaurus, ein Stierkopfmonster, zu töten. Ariadne war aber in Theseus verliebt und gab ihm einen Wollknäuel, mit dessen Hilfe er nach der Tat seinen Weg aus dem Labyrinth zurückfinden konnte. Er verlor den Faden nicht und konnte Ariadne heiraten. Vermutung Nummer zwei führt den Ursprung der Redensart auf den Handwerksbereich zurück. Wenn man beim Weben, Stricken, Sticken, Nähen oder Häkeln den Faden verliert, kostet das Zeit. Es ist also besser, sich zu konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren.
Die wortwörtliche Übersetzung von den Faden verlieren ist to lose the string. Auf Englisch würde man vielleicht “to get confused” oder “to lose one’s train of thought” oder “to lose the thread” oder “to get lost“ verwenden.
When Sebastian saw the new student, he lost his train of thought and began to stutter.
Claudia tries to learn the Russian language, but even if the teacher explains certain things ten times, the language is still very complex, so one can get confused quickly.
Ein gleichbedeutendes Wort wäre abschweifen.
Man kann diese Redensart im normalen Sprachgebrauch in formellen und informellen Situationen verwenden. Am Ursprung dieser Redensart scheiden sich die Gemüter. Eine Vermutung ist, dass es etwas mit der griechischen Sagenwelt zu tun hat. Da gab es die Sage um die schöne Ariadne, Tochter des Königs von Minos und einen gewissen Theseus. Um Ariadne heiraten zu können, musste Theseus seinen Weg durch ein Labyrinth finden, um dort im Inneren dieses Labyrinthes den Minotaurus, ein Stierkopfmonster, zu töten. Ariadne war aber in Theseus verliebt und gab ihm einen Wollknäuel, mit dessen Hilfe er nach der Tat seinen Weg aus dem Labyrinth zurückfinden konnte. Er verlor den Faden nicht und konnte Ariadne heiraten. Vermutung Nummer zwei führt den Ursprung der Redensart auf den Handwerksbereich zurück. Wenn man beim Weben, Stricken, Sticken, Nähen oder Häkeln den Faden verliert, kostet das Zeit. Es ist also besser, sich zu konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren.
Die wortwörtliche Übersetzung von den Faden verlieren ist to lose the string. Auf Englisch würde man vielleicht “to get confused” oder “to lose one’s train of thought” oder “to lose the thread” oder “to get lost“ verwenden.
Beispiel 1:
Als Sebastian die neue Studentin sah, verlor er den Faden und fing an zu stottern.When Sebastian saw the new student, he lost his train of thought and began to stutter.
Beispiel 2:
Claudia versucht, die russische Sprache zu lernen. Aber selbst wenn der Lehrer ihr bestimmte Sachen zehnmal erklärt, ist die Sprache trotzdem so komplex, dass man schnell den Faden verlieren kann.Claudia tries to learn the Russian language, but even if the teacher explains certain things ten times, the language is still very complex, so one can get confused quickly.