Hopfen und Malz verloren sein bedeutet, dass alle Mühe vergeblich ist, dass etwas umsonst ist, dass man die Hoffnung aufgegeben hat, dass jemandem nicht zu helfen ist, dass jemand unverbesserlich oder nicht zu retten ist. Ein gleichbedeutendes Wort ist vergebens.
Die Redewendung ist umgangssprachlich und wird eher in informellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt, aber man kann annehmen, dass diese Redewendung aus der Bierbrauerei stammt. Angeblich gibt es die Redewendung seit dem 9. Jahrhundert. In ein richtiges Bier gehören laut dem deutschen Reinheitsgebot 1516 ja nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Und wenn mit Malz und Hopfen etwas schief ging, waren die wichtigsten Zutaten beim Bierbrauen verloren. Oder wenn gar ein Unglück beim Brauen im späteren Gärprozess geschah, dann war die ganze Mischung ruiniert. Früher beschuldigte man manchmal sogar eine Bierhexe, die den Brauvorgang verhext haben soll. Der deutsche Dramatiker August von Kotzebue (1761–1819) schrieb „Männer sind ganz unverbesserlich geboren, an ihnen ist der Hopfen wie das Malz verloren“. Und auch bei Goethe (1749–1832) fand man eine ähnliche Aussage. „Oft ist Malz und Hopfen, an so viel armen Tropfen, so viel verkehrten Toren, und alle Müh verloren“.
Die wortwörtliche Übersetzung von Hopfen und Malz verloren sein ist hops and malt being lost. Auf Englisch würde man vielleicht “to be a hopeless case” oder “to be a lost cause” verwenden.
When Claudia had forgotten again to put her laundry away, her mother said, "I think you really are a lost cause. From today on you will do it yourself."
When Peter brought home another, as he called them, antique vase, his wife only said that he was a hopeless case and asked him where he wanted to put this “gem”.
Die Redewendung ist umgangssprachlich und wird eher in informellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt, aber man kann annehmen, dass diese Redewendung aus der Bierbrauerei stammt. Angeblich gibt es die Redewendung seit dem 9. Jahrhundert. In ein richtiges Bier gehören laut dem deutschen Reinheitsgebot 1516 ja nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Und wenn mit Malz und Hopfen etwas schief ging, waren die wichtigsten Zutaten beim Bierbrauen verloren. Oder wenn gar ein Unglück beim Brauen im späteren Gärprozess geschah, dann war die ganze Mischung ruiniert. Früher beschuldigte man manchmal sogar eine Bierhexe, die den Brauvorgang verhext haben soll. Der deutsche Dramatiker August von Kotzebue (1761–1819) schrieb „Männer sind ganz unverbesserlich geboren, an ihnen ist der Hopfen wie das Malz verloren“. Und auch bei Goethe (1749–1832) fand man eine ähnliche Aussage. „Oft ist Malz und Hopfen, an so viel armen Tropfen, so viel verkehrten Toren, und alle Müh verloren“.
Die wortwörtliche Übersetzung von Hopfen und Malz verloren sein ist hops and malt being lost. Auf Englisch würde man vielleicht “to be a hopeless case” oder “to be a lost cause” verwenden.
Beispiel 1:
Als Claudia schon wieder vergessen hatte, ihre Wäsche wegzuräumen, sagte ihre Mutter nur: „Ich glaube, bei dir sind wirklich Hopfen und Malz verloren. Ab heute machst du das selbst.“When Claudia had forgotten again to put her laundry away, her mother said, "I think you really are a lost cause. From today on you will do it yourself."
Beispiel 2:
Als Peter schon wieder eine, wie er sie nannte, antike Vase nach Hause brachte, sagte seine Frau nur, dass bei ihm Hopfen und Malz verloren seien und fragte ihn, wo er denn dieses „Schmuckstück“ hinstellen wollte.When Peter brought home another, as he called them, antique vase, his wife only said that he was a hopeless case and asked him where he wanted to put this “gem”.