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26 May 2022

Episode #307

19 May 2022

Episode #306

12 May 2022

Episode #305

5 May 2022

Episode #304

28 April 2022

Episode #303

21 April 2022

Episode #302

14 April 2022

Episode #301

7 April 2022

Episode #300

31 March 2022

Episode #299

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Introduction

Jana: Heute ist Donnerstag, der 28. April 2022. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres wöchentlichen Programms „News in Slow German“ für Fortgeschrittene! Hallo zusammen! Hallo Michael.
Michael: Hallo Jana! Hallo zusammen!
Jana: Wie immer beginnen wir unser Programm mit einigen Nachrichten, die diese Woche Schlagzeilen gemacht haben. Wir werden zunächst die Wiederwahl des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für eine zweite Amtszeit diskutieren. Danach sprechen wir über die Ankündigung von Twitter vom Montag, das Angebot des Milliardärs Elon Musk von rund 44 Milliarden Dollar zum Kauf des Social-Media-Unternehmens zu akzeptieren. Weiter geht es mit der politischen Einigung der Europäischen Union über das neue Gesetz über digitale Dienste. Zum Abschluss des ersten Teils unseres Programms sprechen wir über die Entscheidung eines Geschworenengerichts in Kentucky, das einem Mann 450.000 Dollar zugesprochen hat. Er hatte seinen Arbeitgeber verklagt, nachdem dieser entgegen den Wünschen des Mannes eine Geburtstagsfeier für ihn organisiert hatte.
Michael: Vielen Dank, Jana. Weiter geht es mit der Ankündigung für den zweiten Teil unseres Programms, „Trending in Germany“. Wir werden über eine Studie des World Economic Forums sprechen, die zu dem Schluss gekommen ist, dass die Berliner U-Bahn eine erste Klasse einführen sollte. Wir werden außerdem über den Döner sprechen, eines der beliebtesten Fast-Food-Gerichte der Deutschen, was sicherlich auch an seinem günstigen Preis liegt. Doch seit einiger Zeit wird er immer teurer. Sogar in Berlin, der Döner-Hauptstadt Deutschlands.
Jana: Ausgezeichnet, Michael! Wir wollen mit unserer ersten internationalen Nachrichtenstory beginnen.

Wiederwahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten Frankreichs

28 April 2022
Wiederwahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten Frankreichs
Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock

Am Sonntag hat Emmanuel Macron die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich gewonnen. Er erhielt 58,5 % der Stimmen und gewann gegen die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen, die 41,5 % der Stimmen erhielt. Macron ist der erste französische Präsident seit 20 Jahren, der wiedergewählt wurde. Die Wahlbeteiligung am Sonntag war die niedrigste seit 1969. Nur 72 % der Franzosen gaben ihre Stimme ab.

Die Umfragedaten zeigen, dass die Franzosen sozial und wirtschaftlich gespalten sind. 59 % der Wähler mit finanziellen Problemen stimmten für Le Pen. Franzosen, die keine finanziellen Probleme haben, wählten zu 66 % Macron. Fast 75 % der Wähler mit einem Hochschulabschluss stimmten für Macron; über 60 % der Wähler ohne Hochschulabschluss wählten Le Pen.

Der Sieg Macrons im Jahr 2022 war sehr viel knapper als bei der Wahl 2017. In diesem Jahr gingen 26 Wahlbezirke, die Macron 2017 gew

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Elon Musk kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar

28 April 2022
Elon Musk kauft Twitter für 44 Milliarden Dollar
Phil Pasquini / Shutterstock

Am Montag schloss Elon Musk einen Vertrag zum Kauf von Twitter für rund 44 Milliarden Dollar ab. Der reichste Mann der Welt wird nun das einflussreiche soziale Netzwerk übernehmen, das von führenden Politikern, Prominenten und Trendsettern genutzt wird. Wenn dieser Deal zustande kommen sollte, wäre es der größte in der Geschichte der Privatisierung von Unternehmen.

Die Vereinbarung wurde vom Vorstand von Twitter einstimmig befürwortet. Es wird erwartet, dass sie noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Allerdings müssen die Twitter-Aktionäre noch dafür stimmen, und es müssen bestimmte behördliche Genehmigungen eingeholt werden. Die Vereinbarung wirft die Frage auf, was Musk mit der Plattform machen wird. Seine Handlungen werden direkte Auswirkungen auf die Online-Kultur weltweit haben.

Elon Musk hat mehr als 83 Millionen Follower auf Twitter. Er ist auf der Plattform sehr aktiv und postet B

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Digital Services Act: Einigung der EU über neues Gesetz über digitale Dienste

28 April 2022
Digital Services Act: Einigung der EU über neues Gesetz über digitale Dienste
Alexandros Michailidis / Shutterstock

Am vergangenen Samstag hat die Europäische Union ein neues Gesetz zur Regulierung von Social Media verabschiedet. Das neue Gesetz über digitale Dienste – der Digital Services Act – soll von Social Media-Plattformen verlangen, ihre Inhalte strikter zu überwachen. Das Gesetz würde Tech-Giganten wie Meta, Google und Twitter unter Druck setzen, schädliche oder illegale Inhalte schnell zu entfernen.

Der Digital Services Act wird auch eine Reihe neuer Anforderungen für Online-Plattformen einführen. Es wird ein Verbot für speziell an Kinder gerichtete Werbung geben sowie neue Regeln für Drittanbieter. Plattformen mit mehr als 45 Millionen Nutzern in der EU sollen außerdem verpflichtet werden, den Regulierungsbehörden Zugang zu ihren Algorithmen zu gewähren.

Bislang ist die Einigung über den Digital Services Act nur politischer Natur. Die Verhandlungsführer der EU brauchten 16 Stunden, um einen Ko

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Mann aus Kentucky gewinnt Prozess wegen unerwünschter Geburtstagsfeier im Büro

28 April 2022
Mann aus Kentucky gewinnt Prozess wegen unerwünschter Geburtstagsfeier im Büro

Im August 2019 hatte Kevin Berling, ein Angestellter der Laborfirma Gravity Diagnostics in Kentucky, seine Kollegen gebeten, keine Geburtstagsfeier für ihn zu organisieren. Berling leidet unter Panikattacken. Er war besorgt, dass eine Geburtstagsfeier unangenehme Kindheitserinnerungen wachrufen und eine Attacke auslösen könnte.

Das Unternehmen ignorierte seine Bitte und veranstaltete trotzdem eine Überraschungsfeier, auf der Berling dann eine Panikattacke erlitt. Daraufhin verließ er die Feier. Am nächsten Tag wurde er bei der Arbeit darauf angesprochen und dafür kritisiert, dass er die Feier früh verlassen hat. Diese Konfrontation löste eine weitere Panikattacke aus. Zwei Tage später entließ Gravity Diagnostics ihn wegen Sicherheitsbedenken.

Nach seiner Entlassung reichte Berling eine Klage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber ein. Er sagte, das Unternehmen habe ihn wegen seiner Behinderun

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Sollte es in Berlins U-Bahnen eine erste Klasse geben?

28 April 2022
Sollte es in Berlins U-Bahnen eine erste Klasse geben?
Heiko Kueverling / Shutterstock

Jana: Eine Studie des World Economic Forum empfiehlt die Einführung einer ersten Klasse in Berliner U-Bahnen. Das würde den Umsatz steigern und Personen aus höheren Einkommensschichten dazu ermutigen, das Berliner Nahverkehrsnetz öfter zu benutzen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Umsetzung dieses Plans auch die Straßen der Stadt um geschätzte 4 % entlasten würde. Laut diesem Vorschlag sollen 10 % der Wagen mit komfortablen Sitzen und WLAN ausgestattet werden und ungefähr dreieinhalbmal so viel kosten wie ein normales Ticket.
Michael: Hahahahaha
Jana: Mit dem erhöhten Umsatz könnte man das Streckennetz verbessern oder ausbauen und den Preis für ein normales Ticket senken, was wiederum die soziale Inklusivität steigern würde. Mit anderen Worten, mehr Leute könnten sich die Fahrpreise für die Berliner U-Bahn leisten. Warum lachst du denn so, Michael?
Michael: Hahahahaha

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Döner wird immer teurer

28 April 2022
Döner wird immer teurer

Michael: Der Döner Kebab – oder einfach nur Döner genannt – gehört zu den beliebtesten Fast-Food-Gerichten in Deutschland. Die bekannteste und meistverkaufte Variante ist am Drehspieß gegrilltes Fleisch, das zusammen mit Rohkostgemüse und Soße in eine Brottasche gesteckt wird. Seinen Ursprung hat der Döner eigentlich in der türkischen Küche. Ein Grund für seine Beliebtheit unter den Deutschen ist auch der niedrige Preis. In Berlin – bekanntermaßen die Döner-Hauptstadt Deutschlands – kostete er lange Zeit nicht mehr als 3,50 Euro. Doch diese Zeiten sind vorbei. Unter 5 Euro ist mittlerweile auch in Berlin kein Döner mehr zu haben. Und um alle Kosten zu decken, müsste er sogar 7,30 Euro kosten. Das klinge glaubhaft, schreibt der „Tagesspiegel“ im Artikel „Die Zeit des Billig-Döners ist vorbei“ vom 20. April. Es sei an der Zeit, dass Berlin sich ehrlich macht. Wenn die Qualität stimmt, würde der Preis von den Kunden auch klaglos bezahlt werden.

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