Ein Mann erhält ein Herztransplantat von einem genetisch modifizierten Schwein
Die Entnahme von Tierorganen zur Transplantation in den Menschen hat eine lange Geschichte. Bereits 1960 pflanzten US-amerikanische Ärzte 13 Menschen Nieren von Schimpansen ein. Alle bis auf einen starben innerhalb weniger Wochen.
Das Hauptrisiko bei einer Transplantation ist die Abstoßung des Organs, weil das Immunsystem des Empfängers das neue Organ als fremd ansieht. Selbst wenn die Organe von menschlichen Spendern stammen, benötigen die Empfänger auf Dauer eine immunsuppressive Therapie. Es überrascht nicht, dass die Transplantation von Tierorganen noch problematischer ist.
In letzter Zeit hat man sich auf Schweine konzentriert, da ihre Organe denen des Menschen sehr ähnlich sind. Die Immunsysteme sind jedoch sehr verschieden. Wissenschaftler haben hart daran gearbeitet, Schweineorgane für das menschliche Immunsystem „unsichtbar“ zu machen.
Doch Immunsuppression ist nur ein Problem von vielen. Die Forscher mussten die Schweine-DNA verändern, damit keine Mo