Luftverschmutzung erhöht das Risiko für psychische Erkrankungen
Die Studie wurde am 19. August im British Journal of Psychiatry veröffentlicht. Sie verfolgte Patienten in Süd-London nach deren ersten Kontakt mit Dienstleistungen im Bereich der psychischen Gesundheit. Anschließend wurden hochsensitive Schätzungen der Luftqualität in den Wohnungen dieser Patienten vorgenommen.
Die Studie zeigte, dass eine nur leicht erhöhte Stickstoffdioxidbelastung das Risiko von Patienten, eine Behandlung zu benötigen, um 32 % erhöhte. Das Risiko einer Krankenhauseinweisung war um 18 % erhöht.
Dieser Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen war bei der Stickstoffdioxidbelastung am deutlichsten. Er war jedoch auch für die Verschmutzung durch kleine Partikel signifikant, die bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen.
Die Studie zeigt damit, dass ein Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und psychischen Erkrankungen „biologisch plausibel“ ist.
Das macht Sinn, da bekannt ist, dass Schadstoffe aus der Luft Entzündungen auslösen können. Und Entzündungen sollen ein Faktor bei psychotischen und Gemütskran