NATO-Generalsekretär fordert Europäer auf, „Opfer“ zu bringen
Rutte warnte, dass der derzeitige Richtwert von 2 % des BIP für Verteidigungsausgaben nicht ausreiche, um künftige Bedrohungen abzuschrecken, insbesondere aus Russland.
Allerdings haben 8 der 32 NATO-Mitgliedsstaaten den gemeinsam vereinbarten Wert von 2 % noch nicht erreicht, darunter EU-Länder wie Italien, Belgien und Spanien.
Und wie sieht es mit Deutschland aus?
Deutschland liegt mit 2,12 % knapp darüber. Estland dagegen gibt 3,43 % seines BIP für die Verteidigung aus und Polen 4,12 %.
Rutte hat recht. Die meisten europäischen Länder geben einen großen Teil ihres BIP für soziale Leistungen aus. Das ist natürlich gut. Aber die Verteidigung Europas muss ebenfalls gewährleistet sein.
Gibt es also Handlungsspielraum?
Zumindest sollte man darüber diskutieren. Sind die Europäer bereit, mehr Sicherheitsrisiken in Kauf zu nehmen, um ihre soziale Sicherheit aufrechtzuerhalten? Od