Amazon gewinnt Rechtsstreit mit EU-Kommission um Steuerzahlungen in Luxemburg
Amazon erzielte 2020 in Europa Einnahmen von 44 Milliarden Euro, zahlte aber keine Unternehmenssteuer. Der Hauptsitz des Unternehmens in Luxemburg machte 2020 einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro und zahlte daher ebenfalls keine Unternehmenssteuer.
Amazon wickelt den Vertrieb für Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden über Luxemburg ab.
Amazons Einnahmen sind während der Pandemie enorm gestiegen. Dennoch versteuert das Unternehmen seine Gewinne weiterhin in Steueroasen wie Luxemburg, um nur wenig Steuern zahlen zu müssen.
2014 hatte die EU-Kommission die Steuervereinbarungen von Amazon in Luxemburg untersucht. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass Luxemburg Amazon unzulässige Steuervorteile in Höhe von rund 250 Millionen Euro gewährt hatte. Diese Vereinbarung war laut den EU-Vorschriften illegal, weil Amazon damit wesentlich weniger Steuern zahlen musste als andere Unternehmen.
Amazons Gewinn im Luxemburger Rech