Wir wollen mit unserer heutigen Folge beginnen. Papst Franziskus hat sich bei den indigenen Völkern Kanadas entschuldigt. Er entschuldigte sich für die Rolle, die die katholische Kirche bei der Zwangsassimilierung indigener Kinder gespielt hat.
Am Freitag hat Papst Franziskus seinen sechstägigen Besuch in Kanada beendet. Der Papst war in Kanada, um sich bei den kanadischen Ureinwohnern für die Rolle der katholischen Kirche bei der Misshandlung ihrer Kinder zu entschuldigen.
Die meisten Internate in Kanada zwischen 1870 und 1996 wurden von der katholischen Kirche betrieben. In dieser Zeit wurden rund 150.000 indigene Kinder aus ihren Familien gerissen. In den Schulen erlebten die Kinder Gewalt, Missbrauch, Hunger und Krankheiten. Schätzungen zufolge starben in diesen Internaten im Laufe der Jahre mehr als 3.000 Kinder.
Am Freitag erklärte Papst Franziskus, dass das Internatssystem einem Völkermord gleichkomme. Er sprach davon, dass die katholische Kirche die Kinder aus ihren Familien, ihrer Kultur und ihren Traditionen gerissen und ihre ethnische Zugehörigkeit neu definiert hat. „Es stimmt. Es war Völkermord“, sagte der Papst.
Wir
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Im Mai wurde in der Zeitschrift Nature eine Studie veröffentlicht, die einen neuen Weg zur Reduzierung der Umweltbelastung aufzeigt. Die Studie schlägt vor, 20 % des roten Fleisches, das wir Menschen verzehren, durch mikrobielle Proteine zu ersetzen. Solche Proteine werden aus Pilzen oder Algen gewonnen. Die Forscher sagen, dass dadurch die jährliche Abholzung der Wälder um 56 % reduziert werden könnte.
Derzeit verlieren wir jährlich etwa 10 Millionen Hektar Wald. 75 % des Verlustes sind auf die Ausweitung der Landwirtschaft zurückzuführen, das meiste davon auf Viehzucht und Sojaplantagen für Viehfutter.
Wenn wir jedoch nur 20 % unseres Fleisches durch mikrobielle Proteine ersetzen würden, könnten wir die Abholzung der Wälder um die Hälfte reduzieren. Auch die mit der Viehzucht verbundenen Kohlenstoffemissionen könnten dadurch verringert werden.
Wussten Sie, dass Viehzucht sehr ineffizient
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Am vergangenen Freitag erreichten die Temperaturen in Madrid 36° C und in Sevilla 39° C.
Auf einer Pressekonferenz in Madrid wies der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez darauf hin, dass er keine Krawatte trug. Er sagte, dies sei eine Energiesparmaßnahme. Er forderte die Beschäftigten des öffentlichen und privaten Sektors auf, seinem Beispiel zu folgen. Er bat sie, ebenfalls keine Krawatten zu tragen, um kühl zu bleiben.
Seine Begründung ist logisch. Keine Krawatte bedeutet, dass der oberste Hemdknopf offen ist. So bleibt man kühler. Und Sánchez hofft, dass dadurch die Energiekosten sinken, weil die Klimaanlagen weniger benutzt werden.
Aber warum hier aufhören? Wie wäre es damit, keine Jacke zu tragen? In Großbritannien durften Politiker im Unterhaus ohne Jackett arbeiten. Natürlich nicht im Oberhaus. Würde ein Mitglied des Oberhauses jemals ohne Jackett gesehen werden wollen? Niemal
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen. Bleiben Sie kühl in dieser Hitze, tragen Sie luftige Kleidung und duschen Sie kühler ... Ach ja, und essen Sie Pilze. So wie ich: Ich mache heute Abend Fettuccine mit Steinpilzen! Lecker!
Bis zur nächsten Folge!
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