Im Wandel der Zeit
Die deutsche Teilung wird zementiert, zwei Staaten werden gegründet. Teil 1 - Bundesrepublik Deutschland
Beim
Potsdamer Abkommen von 1945 wurde von den
Siegermächten darüber entschieden, wie es mit Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
weitergehen sollte. Die
Regierungschefs der Sowjetunion, der
Vereinigten Staaten von Amerika und des
Vereinigten Königreiches kamen zusammen.
Frankreich zählte zwar auch zu den Siegermächten, war an der Konferenz
jedoch nicht
beteiligt und
stimmte den
Beschlüssen per Brief zu. Stalin, Truman und Churchill entschieden über die
Höhe der
Reparationszahlungen, die Deutschland für die
Kriegsfolgen zu
leisten hatte.
Außerdem wurde die
Entmilitarisierung Deutschlands beschlossen. Die politische und geografische
Neuordnung des Landes wurde ebenso
festgelegt.
Die
besiegten Deutschen sollten zur
Gemeinschaft der zivilisierten Staaten
zurückkehren. Um zu
verhindern, dass nationalistische Ambitionen
erneut erstarken, sollten
zumindest die Westzonen in europäische und transatlantische
Bündnisse einbezogen werden. Dabei war Deutschland kein
souveräner Staat,
sondern wurde
stets von den Siegermächten
überwacht. Diese
lenkten den Prozess der
Demokratisierung und
griffen ein, wenn sie es
für nötig hielten.
1948 wurde in London auf der „
Sechsmächtekonferenz“
besch